Unterhalt Dortmund

Fachanwältin für Familienrecht in Dortmund

Das Unterhaltsrecht ist eines der zentralen Themengebiete im Familienrecht und birgt für gewöhnlich großes Konfliktpotenzial. Die Berechnung von zustehendem Unterhalt kann je nach Fall sehr kompliziert sein und erfordert spezielles Fachwissen. Oftmals ist monatelang, manchmal sogar jahrelang wegen falscher Berechnungen oder gerichtlichen Entscheidungen zu viel oder zu wenig Unterhalt gezahlt worden. Dies kann man für die Zukunft ändern.

Folgende Fragen stellen sich immer wieder:

  • Wie hoch ist der Ehegattenunterhalt nach der Trennung (Trennungsunterhalt) bzw. nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt = Geschiedenenunterhalt)
  • Wie lange besteht der nacheheliche Unterhaltsanspruch?
  • Steht mir Unterhalt zu, wenn wir nicht verheiratet sind und ich die gemeinsamen Kinder betreue?
  • Wie hoch ist der Kindesunterhalt?
  • Was ist, wenn die Höhe des Unterhalts gerichtlich oder durch eine Jugendamtsurkunde festgesetzt ist und der Unterhaltsverpflichtete jetzt mehr oder weniger verdient?
  • Bekomme ich zu wenig Unterhalt?
  • Zahle ich zu viel Unterhalt?
  • Kann ich zu viel gezahlten Unterhalt zurückbekommen?
  • Der Unterhaltsverpflichtete (meist der Kindesvater bzw. der Ehemann) verdient mehr, als er angibt. Was tun?
  • Ich lebe am Existenzminimum. Muss ich trotzdem Unterhalt zahlen?
  • Welche Positionen dürfen bei der Berechnung des unterhaltsrelevanten Einkommens abgezogen werden?
  • Muss ich auf Ersparnisse zurückgreifen?
  • Was ändert sich, wenn mein Kind volljährig wird?
  • Ich bin vom Jugendamt oder Jobcenter wegen Kindesunterhalt oder Ehegattenunterhalt zur Auskunft oder Unterhaltszahlung aufgefordert worden bzw. es wurde Unterhalt berechnet? Muss ich das akzeptieren oder steht mir vielleicht mehr Unterhalt zu bzw. muss ich weniger zahlen?
  • Muss ich Unterhalt für meine Eltern / Schwiegereltern im Pflegeheim zahlen?

Erstberatung und erste Einschätzung

Bei den meisten dieser Fragen kommt es auf Ihre individuellen Verhältnisse an. Im Rahmen einer Erstberatung sichte ich die von Ihnen eingereichten Unterlagen und kann Ihnen eine erste Einschätzung darüber geben, wie viel Ihnen zusteht oder welche Zahlungen auf Sie zukommen werden bzw. ob bereits zu viel oder zu wenig Unterhalt gezahlt wird und wie ggf. die nächsten Schritte aussehen.

Oberstes Ziel sollte natürlich sein, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden und einvernehmliche außergerichtliche Einigungen zu erzielen. Oftmals ist jedoch der andere Ehepartner hierzu nicht bereit, sodass die gerichtliche Geltendmachung bzw. Abwehr einer unberechtigten Unterhaltsforderung oft der einzige Weg ist. Auch hierbei vertrete ich Sie kompetent und zielführend.

Um finanzielle Nachteile zu vermeiden ist die Hinzunahme eines auf das Unterhaltsrecht spezialisierten Rechtsanwalts fast unumgänglich. Im Unterhaltsrecht ändert sich die Rechtsprechung ständig. Meine langjährige praktische Erfahrung als Fachanwältin für Familienrecht in Dortmund und ständige Fortbildungen garantieren es, immer auf dem neuesten Stand zu sein und das für Sie optimale Ergebnis zu erzielen. Mit den Schwerpunkten Unterhaltsrecht und Vermögensauseinandersetzungen verfüge ich über umfangreiche Kompetenz zu allen Fragen im Zusammenhang mit Trennungsunterhalt, nachehelichem Unterhalt, Kindes- oder Elternunterhalt.

Bitte bringen Sie alle aktuellen Unterlagen zu Ihren Einkommensverhältnissen sowie - falls vorhanden - bestehende Berechnungen zu dem Erstberatungstermin mit. Bei einem telefonischen Erstberatungstermin übersenden Sie uns bitte Ihre Unterlagen per E-Mail oder bringen sie kurz in der Kanzlei vorbei. Wenn Sie nicht wissen, welche Unterlagen Sie genau benötigen, können Sie gerne telefonisch bei uns nachfragen.

Kindesunterhalt - Familienrecht Rechtsanwältin

Der Kindesunterhalt wird in der sogenannten Düsseldorfer Tabelle geregelt und richtet sich nach dem Nettodurchschnittseinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteiles. Jeweils mit der Vollendung des 6., 12. und 18. Lebensjahres steigt dieser Satz an.

Minderjährige Kinder haben sowohl Anspruch auf Naturalunterhalt, also Dinge wie Kleidung, Essen und eine Wohnung sowie Barunterhalt. Der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, sorgt für Lebensmittel und Kleidung, hat also seine Unterhaltspflicht bereits abgegolten. Für den Barunterhalt ist daher der andere Elternteil verantwortlich.

Volljährige Kinder haben beiden Elternteilen gegenüber Anspruch auf Barunterhalt, unabhängig davon, wo das Kind wohnt. Dieser Anspruch wiederum endet grundsätzlich frühestens mit dem Abschluss der ersten berufsqualifizierenden Ausbildung des Kindes.

Sind volljährige Kinder verheiratet, so ist primär deren Ehegatte unterhaltspflichtig. Ist dieser arbeitslos oder noch in der Ausbildung, so muss das Kind sich um eine Erwerbstätigkeit bemühen. Erst wenn feststeht, dass trotz intensiver Bemühungen keine Arbeit gefunden wird, entsteht ein Anspruch auf Kindesunterhalt gegen die Eltern.

Außerdem gilt Folgendes:

  • Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Unterhaltsanspruch eines ehelichen und eines nicht ehelichen Kindes.
  • Der Unterhaltsanspruch der Kinder kann dynamisiert werden mit der Folge, dass er automatisch steigt, sobald seitens der Regierung neue Regelbeträge festlegt werden (alle zwei Jahre).
  • Unterhaltsansprüche können unter bestimmten Voraussetzungen in einem vereinfachten Verfahren geltend gemacht werden.

Ehegattenunterhalt

Werden Kindes- und Ehegattenunterhaltsansprüche geltend gemacht, so ist zunächst immer der Kindesunterhalt zu bestimmen, da dieser vom unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen des Unterhaltspflichtigen abzuziehen und aus dem verbleibenden Rest der Ehegattenunterhalt zu errechnen ist.

Beim Ehegattenunterhalt ist es wichtig, zwischen Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt zu differenzieren.

Der Trennungsunterhalt soll gewährleisten, dass beide Partner nach einer Trennung weiterhin den gleichen Lebensstandard wahren können. Das bedeutet also, dass ein Ehepartner auch dann unterhaltspflichtig ist, wenn der andere sein Leben finanziell zwar selbst bestreiten könnte, seine Lebensverhältnisse sich dadurch aber deutlich verschlechtern würden.

Nachehelicher Unterhalt - Fachanwalt Familienrecht

Der nacheheliche Unterhalt wiederum regelt die finanziellen Verhältnisse nach einer Scheidung

Jeder Ehepartner ist nach der Scheidung zunächst einmal verpflichtet, für seinen Unterhalt selbst zu sorgen. Derjenige Ehepartner, der nach der Scheidung hierzu nicht in der Lage ist, hat in folgenden Fällen einen nachehelichen Unterhaltsanspruch:

  • Betreuung eines Kindes, § 1570 BGB
  • Altersunterhalt, § 1571 BGB
  • Krankheit oder Gebrechen, § 1572 BGB
  • Erwerbslosigkeit, § 1573 Abs. 1 BGB
  • Aufstockungsunterhalt, § 1573 Abs. 2 BGB
  • Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung, § 1575 BGB
  • Billigkeitsgründe, § 1576 BGB

Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Das Gesetz nimmt damit auf diejenigen Lebensverhältnisse Bezug, die für die Ehepartner bis zum Zeitpunkt der Scheidung bestanden haben.

Der Unterhaltsanspruch kann herabgesetzt und/oder zeitlich begrenzt werden. Lediglich dann, wenn ehebedingte Nachteile vorliegen, erfolgt in der Regel keine Befristung beim Ehegattenunterhalt.

Heiratet der Unterhaltsberechtigte, erlischt der Unterhaltsanspruch. Wird die neue Beziehung jedoch geschieden bzw. aufgelöst und pflegt oder erzieht der Unterhaltsberechtigte ein Kind aus der ersten Beziehung, lebt der Unterhaltsanspruch wieder auf.

Je nach Komplexität Ihrer persönlichen Familiensituation sollten Sie zeitnah auf die Hilfe eines im Familienrecht erfahrenen Rechtsanwalts bzw. Fachanwalts vertrauen. Gerne stehe ich Ihnen in meiner Kanzlei in Dortmund zur Verfügung.

Verwirkung von nachehelichem Unterhalt

Der Unterhalt kann verwirkt sein, wenn

  • der Unterhaltsberechtigte in einer verfestigten Lebensgemeinschaft mit einem neuen Partner lebt
  • der Berechtigte sich eines Verbrechens oder eines schweren vorsätzlichen Vergehens gegen den Verpflichteten oder einen nahen Angehörigen des Verpflichteten schuldig gemacht hat
  • der Berechtigte seine Bedürftigkeit mutwillig herbeigeführt hat
  • der Berechtigte sich über schwerwiegende Vermögensinteressen des Verpflichteten mutwillig hinweggesetzt hat
  • dem Berechtigten ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihm liegendes Fehlverhalten gegen den Verpflichteten zur Last fällt
  • ein anderer Grund vorliegt, der ebenso schwer wiegt wie die zuvor aufgeführten Gründe

Fachanwältin für Familienrecht - Kanzlei in Dortmund

In allen Unterhaltsfragen stehe ich Ihnen gerne zur Seite. Dabei können Sie auf mein gesamtes Wissen als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht sowie meinen großen Erfahrungsschatz bauen. Gemeinsam erreichen wir für Sie die bestmögliche Regelung.

Die Kosten für ein Erstberatungsgespräch betragen in der Regel zwischen 100,00 € und 190,00 €, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, werden die Kosten evtl. von Ihrer Versicherung übernommen. Die meisten Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten einer Erstberatung.

Wenn Sie kein oder ein nur ein geringes Einkommen und kein Vermögen haben, könnten Sie eventuell einen Anspruch auf Beratungshilfe haben. Bitte erkundigen Sie sich vor der Vereinbarung eines Termins bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht, ob dies auf Sie zutrifft und bringen gegebenenfalls zu dem Erstberatungstermin einen Berechtigungsschein vom Amtsgericht über die Bewilligung von Beratungshilfe mit.

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DAGMAR HENNINGER
Fachanwältin für Familienrecht
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